Spitz statt breit

Wie du als sensibler Coach dein Business zum Laufen bringst.

Hast du das Gefühl, dich nur im Kreis zu drehen?

Weil du viel machst – aber deine Selbstständigkeit einfach nicht vorankommt?
Weil du so vielen Menschen helfen könntest – und trotzdem zu wenig Kunden hast?

Wenn du denkst, dir fehlt nur noch ein Tool oder noch eine Ausbildung – dann bist du hier richtig. Denn das Gegenteil ist der Fall.

Dein Business aus der Vogel-Perspektive

Ich arbeite mit helfenden Selbstständigen – wie Coaches, Therapeutinnen und Heilpraktikerinnen.

Und wenn ich mir ihre Selbstständigkeit „von oben“ anschaue, sehe ich meist folgendes Bild:

So sieht das Angebot vieler helfender Selbstständiger aus – vielleicht ja auch bei dir:

Du versuchst, mit verschiedenen Leistungen in den Markt zu kommen und dabei möglichst alle potenziellen Kunden anzusprechen.

Nun ist es so: Wir haben 100 Prozent Energie zur Verfügung. Energie bedeutet für mich: Zeit, Geld und Kraft.

Verteilst du diese 100 Prozent auf fünf Angebote, ergibt sich ein Energieeinsatz von 20 Prozent pro Leistung.
Und mit 20 Prozent Energieeinsatz kommst du nirgendwo wirklich rein.

Denn:

  • Der Markt hat nicht auf dich gewartet.

  • Du hast viele Mitbewerber.

  • Menschen wägen ab: Investiere ich in meine Gesundheit, meine Weiterentwicklung, in einen deiner Mitbewerber – oder doch lieber in zwei Wochen Urlaub?

Machst du Unsichtbarkeits-Marketing?

Ein weiteres Problem ist, dass viele versuchen, alle möglichen Kunden anzusprechen.

Deshalb versuchst du dann, auch überall präsent zu sein: Flyer hier, Anzeige dort, ein Post auf Facebook, Instagram, LinkedIn, Netzwerken – kostenfreie Veranstaltungen anbieten …

Das ist „Unsichtbarkeits-Marketing“: Du machst viel – aber niemand sieht dich.

Du bist dauernd beschäftigt, erzielst aber keine Wirkung.

Dahinter steckt bei vielen eine Hoffnung:

Die Hoffnung, dass irgendein Kunde dich sieht und irgendeine Leistung findet, die er gerade braucht.

Der Volksmund sagt: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Aber genau diese Hoffnung hält dich zurück – und verhindert, dass du deine Selbstständigkeit ans Laufen bringst.

Denn: Es geht auch anders.

Spitz ist clever

Das ist die clevere Alternative, mit der du aus jeder Situation deine Selbstständigkeit ans Laufen bringst.

Statt überfordert zu sein und dich zu verzetteln, konzentrierst du dich auf eine klare Zielgruppe, deren dringendstes Problem du löst.

Also: spitz statt breit.

Dabei bündelst du deine 100 Prozent Energie und richtest sie auf einen Punkt aus. Und das ist ein ganz natürlicher Weg zum Erfolg. Warum?

Seit es Menschen gibt, nutzen wir spitze Werkzeuge, um Widerstände zu überwinden. Das begann beim Faustkeil – und ist heute beim Nagel immer noch so:
Mit der spitzen Seite voran reichen zwei gut gesetzte Schläge, und der Nagel ist im Holz „versenkt“.
Drehst du den Nagel um und versuchst, ihn mit der breiten Seite einzutreiben, brauchst du ca. 30 bis 40 Schläge für die gleiche Tiefe.

Spitz in den Markt

Wenn du spitz bist, kommst du in den Markt. Und wenn du dich auf eine Zielgruppe fokussierst, passiert noch etwas: Es entsteht Wirkung.

Lass es mich dir mit einem Bild verdeutlichen:

Lege ein Blatt Papier in die Sonne und beobachte es. Was passiert? Nichts! Auch nach Stunden nicht.

Nimmst du allerdings eine Lupe in die Hand, bündelst die Sonnenstrahlen und fokussierst sie auf einen Punkt, entsteht Wirkung. Du hast Feuer gemacht.

Und so wie sich ein Feuer ausbreitet, kannst auch du im Laufe der Zeit immer mehr Menschen erreichen.

Um deine Selbstständigkeit ans Laufen zu bringen, empfehle ich dir: Löse ein klares Problem für eine klar umrissene Zielgruppe.

Also, statt zu sagen:
„Ich helfe Menschen, sich wieder wohlzufühlen.“

solltest du besser etwas sagen wie:
„Ich helfe erschöpften Müttern, ihre Kraft zurückzugewinnen – ohne sich schuldig zu fühlen.“

Viele trauen sich nicht, so klar zu sein – aus Angst, zu wenige Kunden zu erreichen.
Doch das Gegenteil ist der Fall: Je klarer du wirst, desto sichtbarer wirst du.

Stelle dich diesen Fragen!

Was kannst du heute tun, damit du mit weniger Aktivitäten dein Business ans Laufen bringst?

Geh den ersten Schritt und finde den Punkt, auf den du dich fokussieren kannst. Und der liegt oft näher, als du denkst.

Dafür führst du eine Analyse deiner Stärken durch.
Und ich sage dir: Mach es auf jeden Fall – und mach es schriftlich – mit Stift und Papier.

Hier sind die wichtigsten Fragen für dich:

Analysiere deine persönlichen Stärken:

1. Analysiere deine persönlichen Stärken:

  • Was fällt dir leicht?
  • Wofür wirst du gelobt?
  • Welche Erfahrungen hast du gemacht, von denen andere profitieren können?

2. Betrachte deine unternehmerischen Stärken:

  • Was hat bisher wirklich funktioniert?
  • Welche Kunden beauftragen dich immer wieder?
  • Welche Stärken hast du – oder könntest du entwickeln?

3. Frage dich dann:

  • Wer profitiert am meisten von genau diesen Stärken?
  • Wem kannst du mit deinen Stärken den größten Nutzen bieten?

Nimm dir ein wenig Zeit dafür. Wenn du diese Fragen ehrlich beantwortest, wird sich dein Weg vor dir auftun.

Überfordert?

Wenn du gerade an dem Punkt bist, an dem du dich eigentlich nur noch überfordert fühlst – von all den Optionen und Möglichkeiten –, dann lade ich dich ein:

Klicke auf den Link und sichere dir ein kostenfreies Strategiegespräch.
https://calendly.com/rainer-kratzmann/20min

Fazit und die Wahrheit über ich bin so vielseitig

Vielleicht glaubst du: „Ich bin so vielseitig – ich kann so vielen Menschen helfen. Ich kann da niemanden ausschließen.“

Aber die Wahrheit ist:
Gerade vielseitige Menschen profitieren extrem von der Klarheit, die entsteht, wenn sie spitz positioniert sind.

Denn wenn du deine Energie bündelst – auf eine Sache, ein Thema, eine Zielgruppe –, dann hilfst du viel mehr Menschen, weil du endlich gesehen wirst.

Denn umgekehrt heißt es nicht umsonst:
Wer für alle da sein will, ist letztendlich für niemanden richtig da.

Wem kannst und willst du wirklich helfen? Fang dort an.

Besser statt mehr.